Schutz hoher Warenwerte
Lagerbestände in unmittelbarer Nähe zu Ladeplätzen bleiben im Ereignisfall besser geschützt.
Anwendungsbereich
Handscanner, Zustellfahrzeuge und mobile Erfassungsgeräte laden in Lagerhallen oft unbeaufsichtigt – nicht selten über Nacht, mitten zwischen hohen Warenbeständen.
Ausgangslage

Gerade in der Logistik trifft eine hohe Warendichte auf viele verschiedene Akkutypen und häufig wechselndes Personal. Ein einzelner Zwischenfall kann schnell zu einem Großschaden werden.
Ein Lager arbeitet mit Geräten, die den ganzen Tag in Bewegung sind: Handscanner, mobile Erfassungsgeräte, Headsets für Pick-by-Voice, dazu Ersatzakkus für Flurförderzeug-Zubehör. Alles davon muss zwischen den Schichten wieder voll werden.
Die Ladeplätze entstehen deshalb dort, wo die Geräte abgegeben werden – am Ende der Gasse, im Versandbereich, neben dem Packtisch. Rundherum stehen Kartonagen, Folie und Paletten. Kartonage, Folie und Paletten gehören zu den höchsten Brandlasten im Betrieb – und der Ladeplatz sitzt mitten darin.
Nachts läuft das ohne Aufsicht weiter. In Auftragsspitzen kommt kurzfristig Saisonpersonal dazu, das die betrieblichen Routinen nicht kennt. Und Ladebereiche für E-Bike- oder E-Scooter-Zustellflotten liegen meist am Rand des Geländes – organisatorisch oft in niemandes Zuständigkeit.
Einsatz besprechenEinsatzorte
Ablauf
Die Box wird in bestehende Regalgassen, Kommissionier- oder Versandbereiche integriert – ohne bauliche Veränderungen an der Lagerinfrastruktur.
Handscanner, Handscanner-, Headset- und Zubehörakkus oder einzelne E-Bike-Akkus werden innerhalb der Kapazitätsgrenze von 3,6 kWh im Innenraum platziert und über die vier Innensteckdosen geladen.
Temperatur- und Zustandsüberwachung laufen durchgehend – auch in Nachtschichten oder bei automatisierten Prozessen ohne Personal vor Ort.
Bei kritischen Werten reagiert das System selbstständig, bevor sich ein Zwischenfall auf umliegende Warenbestände ausweiten kann.
Vorteile
Lagerbestände in unmittelbarer Nähe zu Ladeplätzen bleiben im Ereignisfall besser geschützt.
Automatische Überwachung und Löschung wirken auch dann, wenn kein Personal vor Ort ist.
In offenen Lagerhallen entsteht ein eindeutig definierter, kontrollierter Ladeplatz.
Lässt sich ohne bauliche Veränderung in bestehende Lagerlogistik einfügen.
Im Detail
| Typische Situation | Risiko ohne Schutz | Mit der Brandschutzbox Li-Ion Safety Box M |
|---|---|---|
| Nachtladen von Scannern und Geräten ohne Personal vor Ort | Ein Brand bleibt lange unbemerkt, Flammen und Rauch breiten sich in Lagerregalen aus | Automatische Erkennung und Löschung – auch ohne anwesendes Personal |
| Hohe Warenwerte in unmittelbarer Nähe der Ladeplätze | Im Brandfall drohen hohe Sachschäden am Lagerbestand | Eindämmung von Flammen und Hitze im geschlossenen System |
| Viele verschiedene Akkutypen im Umlauf | Unübersichtliche Risikolage, Akkus lassen sich schwer trennen | Getrennter, kontrollierter Ladeplatz für kritische Akkus |
| E-Bikes und Zustellfahrzeuge laden am Rand des Lagers | Der Ladebereich ist oft kein fester Bestandteil des Brandschutzkonzepts | Definierter, abgesicherter Ladeplatz mit eigenem Löschsystem |
| Saisonale Auftragsspitzen mit kurzfristig zusätzlichem Personal | Neues, wenig eingearbeitetes Personal kennt Ladeprozesse und Risiken oft nicht | Selbsterklärender, klar abgegrenzter Ladeplatz mit Schlüsselschalter |
| Kommissionierbereiche direkt neben Ladeplätzen für Flurförderzeug-Akkus | Enge Platzverhältnisse zwischen Warenfluss und Ladeinfrastruktur | Kompakte, klar abgegrenzte Box, die sich in bestehende Regalgassen integrieren lässt |
Wir beraten Sie zu Aufstellort, Kapazitäten und Integration der Li-Ion Safety Box M in Ihren Betrieb.