Klar definierter Ladeplatz
Statt improvisierter Ladeplätze auf Werkbänken entsteht ein fester, kontrollierter Bereich für Akkus.
Anwendungsbereich
Fertigungshallen, Montagelinien und technische Bereiche arbeiten heute mit einer Vielzahl akkubetriebener Werkzeuge und Geräte. Die Li-Ion Safety Box M schafft einen klar definierten, überwachten Ladeplatz statt improvisierter Lösungen auf Werkbänken.
Ausgangslage

In der Industrie werden Lithium-Ionen-Akkus meist dezentral geladen – auf Werkbänken, in Regalen oder direkt an der Maschine. Genau diese Unübersichtlichkeit erhöht das Risiko im Ereignisfall.
Der Bestand an Akku-Werkzeugen in einem Produktionsbetrieb wächst selten geplant. Ein Akkuschrauber hier, ein Schlagschrauber dort, dazu Prüf- und Messgeräte der Instandhaltung. Nach einigen Jahren stehen zwei Dutzend Ladegeräte im Betrieb – verteilt auf Werkbänke, Regalböden und Steckdosenleisten an der Maschine.
Geladen wird dort, wo eine freie Steckdose ist. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern das Ergebnis von Schichtbetrieb: Der Akku muss zum Schichtwechsel voll sein, also hängt er über Nacht am Ladegerät. Wer ihn eingelegt hat und wie alt er ist, weiß am nächsten Morgen niemand mehr.
Das Brandschutzkonzept der Halle kennt diese Ladeplätze nicht. Es ist auf Gebäude, Lagergut und Maschinen ausgelegt – oft geplant zu einer Zeit, in der kabelgebundene Werkzeuge Standard waren. Zwischen Sprinklerplanung und Werkbank bleibt genau an dieser Stelle eine Lücke im Konzept.
Einsatz besprechenEinsatzorte
Ablauf
Die Li-Ion Safety Box M wird an einem zentralen, gut erreichbaren Punkt in der Fertigungshalle oder Werkstatt platziert – unabhängig von der bestehenden Elektroinstallation.
Werkzeugakkus werden im geschlossenen Innenraum auf den vorgesehenen Ladeflächen positioniert und über die integrierten Anschlüsse geladen.
Sensorik im Innenraum überwacht kontinuierlich Temperatur und Zustand. Bei Auffälligkeiten schaltet das System automatisch ab und warnt akustisch.
Bei einem kritischen Zustand leitet die Box automatisch Löschung, Abgasfilterung und Druckentlastung ein – ohne dass Personal eingreifen muss.
Vorteile
Statt improvisierter Ladeplätze auf Werkbänken entsteht ein fester, kontrollierter Bereich für Akkus.
Anlagen, Werkzeuge und Regale in unmittelbarer Nähe bleiben im Ereignisfall besser geschützt.
Frühzeitiges Eingreifen begrenzt Schäden und reduziert das Risiko größerer Produktionsunterbrechungen.
Schließt gezielt die Lücke, die klassische Hallen-Brandschutzkonzepte bei Akku-Ladeplätzen oft lassen.
Im Detail
| Typische Situation | Risiko ohne Schutz | Mit der Brandschutzbox Li-Ion Safety Box M |
|---|---|---|
| Werkzeugakkus laden über Nacht auf der Werkbank | Ein unbeaufsichtigter Brand kann sich auf Werkbank, Regale und Maschinen ausbreiten | Abgeschlossener Ladebereich mit Temperaturüberwachung und automatischer Löschung |
| Hohe Akku-Fluktuation durch Schichtbetrieb | Schwer nachvollziehbar, welcher Akku wann und wie lange geladen wurde | Fester, kontrollierter Ladeplatz mit Schlüsselschalter |
| Ein sichtbar beschädigter Akku wird trotzdem weiter geladen | Erhöhtes Risiko für thermisches Durchgehen | Getrennte Lagerung und Ladung auffälliger Akkus außerhalb der Produktionsfläche |
| Brandschutzkonzept der Halle deckt Akkus nicht gezielt ab | Lücke im betrieblichen Brandschutz an genau den kritischen Stellen | Zusätzlicher, gezielter Schutzbaustein direkt am Akku-Ladeplatz |
| Verschiedene Ladegeräte und Zubehörteile unterschiedlicher Hersteller im Umlauf | Höhere Komplexität und Fehlerrisiko durch uneinheitliches Zubehör | Ein definierter Ladeplatz für alle Akku-Werkzeugtypen, unabhängig vom Hersteller |
| Instandhaltungsteam prüft und lädt Ersatzakkus für Prüfgeräte | Lose Lagerung von Ersatzakkus in Werkzeugkisten oder Schränken | Fester, dokumentierbarer Aufbewahrungs- und Ladeort für Ersatzakkus |
Wir beraten Sie zu Aufstellort, Kapazitäten und Integration der Li-Ion Safety Box M in Ihren Betrieb.