Schutz sensibler IT-Infrastruktur
Vermeidet Rauch- und Löschwasserschäden an Servern und technischer Ausstattung.
Anwendungsbereich
Rechenzentren stehen für hohe Sachwerte und strenge Verfügbarkeitsanforderungen – Rauch- oder Löschwasserschäden an sensibler IT-Hardware sind hier besonders teuer.
Ausgangslage

Ersatzakkus für Laptops und mobile Endgeräte lagern in technischen Umgebungen oft näher an kritischer Infrastruktur, als es auf den ersten Blick scheint.
Rechenzentren sind beim Brandschutz gut aufgestellt – für den Serverraum. Frühwarnsysteme, Löschanlagen, Zutrittskontrolle, dokumentierte Prozesse. Für den technischen Nebenraum gelten diese Prozesse dagegen meist nicht.
Dort lagern Ersatzakkus für Laptops und mobile Endgeräte, Wartungsequipment und mobile Energiespeicher – häufig lose im Regal und näher an kritischer Infrastruktur und USV-Anlagen, als es im Grundriss aussieht.
Das Schadensbild ist hier ein anderes als in einer Halle. Nicht die Flammen richten den Hauptschaden an, sondern Rauch und Löschwasser an Hardware, die eigentlich nicht betroffen war. Dazu kommen SLA-Verpflichtungen, Auditanforderungen und externe Dienstleister, die eigenes Ladeequipment mitbringen.
Einsatz besprechenEinsatzorte
Ablauf
Die Box wird in einem technischen Nebenraum oder Wartungsbereich platziert – klar getrennt von Serverflächen und USV-Anlagen.
Ersatzakkus für Laptops, mobile Endgeräte und Wartungsequipment werden zentral erfasst und im geschützten Innenraum geladen.
Der klar definierte Ladeprozess unterstützt interne Sicherheits- und Auditanforderungen an SLA-kritische Umgebungen.
Im Ereignisfall bleibt die Reaktion auf den Innenraum der Box begrenzt – sensible IT-Hardware in der Umgebung bleibt geschützt.
Vorteile
Vermeidet Rauch- und Löschwasserschäden an Servern und technischer Ausstattung.
Schafft einen eigenen Bereich für Akkus, abseits kritischer Serverflächen.
Reduziert das Risiko ungeplanter Ausfallzeiten in SLA-kritischen Umgebungen.
Unterstützt interne Sicherheits- und Auditanforderungen durch einen klar definierten Ladeprozess.
Im Detail
| Typische Situation | Risiko ohne Schutz | Mit der Brandschutzbox Li-Ion Safety Box M |
|---|---|---|
| Ersatzakkus lagern in der Nähe des Serverraums | Rauch- oder Löschwasserschäden gefährden sensible IT-Hardware | Räumlich getrennter, geschlossener Lade- und Lagerbereich |
| Hohe Anforderungen an Verfügbarkeit (SLA) | Ausfallzeiten durch Zwischenfälle sind besonders kostspielig | Frühzeitige Eindämmung reduziert Risiko und Dauer eines Ausfalls |
| Interne Sicherheits- und Auditanforderungen | Der Umgang mit Akkus ist oft nicht dokumentiert | Klar definierter, kontrollierter Ladeprozess |
| Wartungsbereiche mit vielen losen Ersatzakkus | Unübersichtliche Lagerung erschwert die Kontrolle | Zentraler, überwachter Aufbewahrungsort |
| Technische Nebenräume liegen in unmittelbarer Nähe von USV-Anlagen | Ein Ereignis kann auf die unterbrechungsfreie Stromversorgung übergreifen | Räumlich und funktional getrennter Ladebereich für mobile Ersatzakkus |
| Externe Dienstleister bringen eigenes Ladeequipment für Wartungsarbeiten mit | Unbekannte Ladegeräte und Akkus ohne einheitliche Sicherheitsprüfung | Definierter Gastladeplatz mit eigener Überwachung, unabhängig vom mitgebrachten Equipment |
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