Am 9. Dezember 2025 kam es im Leverkusener Stadtteil Atzlenbach zu einem schweren Brandereignis. Nach Angaben der Feuerwehr wurde das Feuer durch eine brennende Akkuladestation in einer Garage ausgelöst. Die Flammen griffen in kurzer Zeit auf das angrenzende Wohnhaus über.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Garage bereits in Vollbrand. Aufgrund der raschen Ausbreitung wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzliche Einheiten der Feuerwehr alarmiert. Die Löscharbeiten gestalteten sich unter anderem wegen einer zunächst eingeschränkten Wasserversorgung anspruchsvoll. Erst durch den Einsatz mehrerer Tanklöschfahrzeuge sowie die Nutzung eines nahegelegenen Gewässers konnte ausreichend Löschwasser bereitgestellt werden.
Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte mit etwa 40 Fahrzeugen im Einsatz. Die Garage sowie das angrenzende Wohnhaus wurden vollständig zerstört. Ein weiteres Wohngebäude in der Nachbarschaft wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Eine Anwohnerin erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht stationär behandelt werden.
Während des Einsatzes wurden Anwohner über die Warn-App NINA über die Rauchentwicklung informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach Angaben der Behörden bestand keine akute Gefahr für die umliegende Bevölkerung.
Der Vorfall verdeutlicht erneut die potenziellen Brandrisiken von Akkus und Ladeeinrichtungen, insbesondere in geschlossenen Räumen wie Garagen. Fachleute empfehlen, Akkus nur unter Aufsicht, mit geeigneten Ladegeräten und auf nicht brennbaren Unterlagen zu laden sowie Rauchmelder auch in angrenzenden Nebenräumen zu installieren.






