Laut einer Veröffentlichung des Internationalen Feuerwehr- und Brandschutzverbands (CTIF) ereignen sich auf US-Flügen inzwischen nahezu zwei Brände von Lithium-Batterien pro Woche. Diese Zahlen basieren auf aktuellen Daten der Federal Aviation Administration (FAA), wonach die Zahl der Vorfälle seit 2015 stark angestiegen ist und inzwischen in dieser Häufigkeit gemeldet wird.
In dem CTIF-Beitrag wird darauf hingewiesen, dass Lithium-Batterien, wie sie in Alltagsgeräten wie Laptops, Tablets und Elektrozahnbürsten verbaut sind, ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen können, wenn sie an Bord eines Flugzeugs Feuer fangen. Die FAA warnt davor, dass Brände dieser Art in der Luft besondere Herausforderungen darstellen, insbesondere wenn sie in aufgegebenem Gepäck auftreten, da diese schwerer zu lokalisieren und zu bekämpfen sind.
Beispielsweise wurde im vergangenen Jahr ein Laptop-Akku in einem Handgepäck bei einem Flug von San Francisco nach Miami entzündet, was zu deutlicher Rauchentwicklung und Notmaßnahmen der Crew führte.
In einer begleitenden Umfrage gaben große Teile des Kabinenpersonals an, dass sie sich über die Risiken durch Lithium-Batterien an Bord besorgt zeigen und die Gefahr oftmals unterschätzt werde.
Weitere Informationen zum Thema:
– CTIF: Fast zwei Brände von Lithium-Batterien pro Woche in Flugzeugen allein in den USA https://www.ctif.org/de/news/fast-zwei-braende-von-lithiumbatterien-pro-woche-flugzeugen-allein-den-usa





